***Freiwillige Feuerwehr***Unsere Freizeit für Ihre Sicherheit***Vor 8 Minuten waren wir noch zu Hause oder an unserem Arbeitsplatz***

Chronik unserer

Löschgruppe

1951:

Anfang des Jahres 1951 wurde bei der Möbelfabrik Wonnemann in Lipperbruch, mit der Idee eine Werkfeuerwehr zu gründen, der Grundstein für die Löschgruppe VI gelegt. Die Firma Wonnemann war als holzverarbeitender Betrieb besonders feuergefährdet. Ein Schuppen bildete auf dem Gelände der Firma Wonnemann den Feuerwehrstützpunkt. Zuerst gründete sich eine lose Interessengemeinschaft, welche sich von Oberbrandmeister Adolf Nagel feuerwehrtechnisch ausbilden ließ. Zur Brandbekämpfung stand der Werkfeuerwehr eine TS 8/8 mit einem Brauer 2 Takt Motor zur Verfügung. Nach kurzer Zeit entstand eine schlagkräftige Löschgruppe von der Belegschaft der Firma Wonnemann. Zu den Mitgliedern zählten damals:

Friedhelm Althaus           Kurt Löwenberg

Ernst Walter                       Heinrich Linnemann

Gerhard Männlich           Günther Marburg

Werner Hoffmann            Paul Steinhäuser

Aloys Temme                     Franz Richter

Herbert Silz

 Da man die TS 8/8 nicht immer tragen konnte, bauten die Kameraden Silz und Löwenberg in ihrem wohlverdienten Urlaub ein Löschkarren aus Holz und Blech.

Im Herbst wurde bei der Firma Wonnemann dann eine Gesamtübung mit der Feuerwehr Lippstadt und der angehenden Werkfeuerwehr durchgeführt. Man beschloss von Seiten der Feuerwehr Lippstadt aus, aus der angehenden Werkfeuerwehr eine Löschgruppe Lipperbruch zu gründen. Gruppenführer wurde Heinz Linnemann der während des Krieges auf dem Fliegerhorst in der Flughafenfeuerwehr tätig war. Zum Stellvertreter wurde Ernst Walter ernannt. Kamerad Friedhelm Althaus besuchte dann ein Maschinistenlehrgang in Warendorf. Da kein fester Dienstplan erstellt worden war, übte man an den Dienstabenden fünfmal den dreiteiligen Löschangriff. Als Dienstbekleidung wurde alte Wehrmachtsuniform umfunktioniert.  

1952:

Es wurde angeregt den Fliegerhorst zu besichtigen und darum bemüht zu sein, dass eventuell eine Gruppe von den Bewohnern des Fliegerhorstes als Löschgruppe Lipperbruch aufgestellt werden kann. 

1953:

Im Jahre 1953 wurde von der Stadt Lippstadt der Löschgruppe Lipperbruch eine TS 8/8 mit einem VW Industriemotor übergeben. Sie war in einem Anhänger verstaut und konnte hinter einen PKW gehängt werden. Kamerad Ernst Walter nahm an einem OFM-Lehrgang in Warendorf teil. Der erste Einsatz war ein Böschungsbrand in Bad Waldliesborn, bei dem noch mit einer Handsirene alarmiert wurde.

1954:

Herbert Silz absolvierte einen Maschinistenlehrgang. Und am 28. März 1954 wurden erste Uniformen vergeben, kurz darauf die ersten Funkgeräte.

1957:

Das erste Fahrzeug war ein LF 8 bis 1966. Am 08.05.1957 wurde eine Gesamtübung an der Burgmühle durchgeführt. Am 12.10.1957 fand eine Jahresabschlussübung auf dem Marktplatz statt.

1961:

Das LF 16 kommt sofort zum Lipperbruch, sobald die Toreinfahrt vorhanden ist, damit im Dienstbetrieb keine Beeinträchtigung eintritt, abgesehen davon ob das neue TLF 16 schon vorhanden ist oder nicht. Die Seilwinde des LF 16 soll entfernt werden, sobald das neue TLF 16 vorhanden ist. Im Jahre 1961 nahm Brandmeister Linnemann an einer Wochenendschulung in Erwitte teil. 

1962:

Am 17.11.1962 fand auf dem Gelände der Fa. Wonnemann die Jahresabschlussübung statt. Am 18.12.1962 stellte Brandmeister Linnemann fest, dass die Löschgruppe Lipperbruch zu wenig zu Einsätzen herangezogen würde.

1963:

Ein Kameradschaftsabend fand am 30.11.1963 im Kranenkasper statt.

1964:

Herbert Silz wurde Unterbrandmeister. Kurt Pekruhl nahm auf Stadtebene an einem Maschinistenlehrgang teil. Im September wurde eine Übung auf dem Gut Mentzelsfelde veranstaltet. Am 25.11.1964 wurde Unterbrandmeister Herbert Silz zum neuen Gruppenführer vorgeschlagen. Am 3.6.1964 fand bei der WMI (Westfälischen Metall Industrie)  eine Gesamtübung statt. Der diesjährige Kameradschaftsabend fand am 28.11.1964 im Hotel Drei Kronen statt. 

1965:

17.1.1965 Unterbrandmeister Silz wurde Gruppenführer und  Ernst Walter sein Stellvertreter. Kurz darauf wurde Kamerad Walter Unterbrandmeister. Am 17.7.1965 gab es für das komplette Stadtgebiet der Stadt Lippstadt Hochwasseralarm. Die Gruppe war mit 10 Kameraden durchgehend 10 Tage im Einsatz. Der lange Dauerbetrieb des TLF führte zu einem Motorausfall. Der Ölkühler versagte seinen Dienst. Daher wurde die Löschgruppe auf die anderen Gruppen, die im Einsatz waren, aufgeteilt.

1966:

In diesem Jahr wurde ein LF 16 in Besitz genommen, kurze zeit später dann ein TLF 16 Mercedes Benz bis Ende 1967. Der diesjährige Kameradschaftsabend fand am 22.1.1966 im Schützenhof statt.

1967:

Fußballspiel der Löschgruppen Horn und Lipperbruch. Kamerad Silz wurde am 7.1.1967 Brandmeister. Ende des Jahres wurde das TLF 16 mit Fahrzeugunterbau der Fa. MAN übernommen. Am 11.11.1967 fand ein Kameradschaftsabend im Kranenkasper statt.

1968:

Die Löschgruppe Lipperbruch bestand aus 16 aktiven freiwilligen Feuerwehrleuten. In diesem Jahr fand eine Weserfahrt statt.

1969:

Der Spänebunker der Fa. Wonnemann wurde Dauerkunde der Löschgruppe. Später folgte dann der Großbrand der Heizung. Am 29.6.1969 stand dann die erste Teilnahme an Leistungswettkämpfen auf dem Plan. Dafür dass man einen guten Platz abschneiden wollte, wurde zweimal in der Woche geübt.

1970:

Leistungsnachweis in Dedinghausen. Im Juni Thekenbrand in der Gaststätte Flora. Am 19.6.1970 rief ein Großbrand auf dem Hof Schulte-Kleemeier in Dedinghausen die Feuerwehr auf den Plan.  

1971:

Gesamtübung bei der Brauerei Weißenburg. Großbrand am 26.8.1971 beim Landwirt Klaus in Hörste.

1972:

Leistungsnachweis auf dem Jahnplatz in Lippstadt. Walbrand am Schießstand der Bundeswehr in Dedinghausen am  3.3.1972. Am 23.5.1972 Großbrand im Dreifaltigkeits-Hospital.

1973:

Die Kameraden Kuschel und Seidel absolvierten den Führerschein Kl. 2. Am 1.8.1973 wurde eine Zugübung auf dem Gut Mentzelsfelde veranstaltet.

1974:

Oberfeuerwehrmann Günter Tolksdorf ging zum Brandmeisterlehrgang nach Münster. Die Löschgruppe Lipperbruch zog in ein Gebäude auf der Mastholter Straße, da dass Gebäude bei der Fa. Wonnemann anderweitig genutzt werden sollte.

1975:

Brandmeister Silz beanstandete die schlechte Ausstattung des Gerätehauses. Beginn der Brandsicherheitswachen im Stadttheater. Am 13.9.1975 wurde die Löschgruppe zu einem Großbrand der Fa. Jäger, Beckumer Straße, bei der das Altpapierlager in voller Ausdehnung brannte.  

1976:

Großbrand auf dem Hof Heck, Mastholter Straße. Es verbrannten 140 Schweine. Ein anderer Großbrand vernichtete das Anwesen des Landwirtes Engelbrechter. Teilnahme am Herbstwochenumzug.

1977:

Das 25 jährige Bestehen der Löschgruppe Lipperbruch wurde im Kranenkasper gefeiert.

1978:

Dieses Jahr hielten 4 Großbrände die Löschgruppe Lipperbruch in Atem. Eine Zugübung fand bei der Fa. Kisker am 23.8.1978 statt.

1979:

13.5.1979 Großbrand Schuhhaus Simon, Bahnhofstraße in Lippstadt. Am 24.11.1979 fand eine Katastrophenschutzübung des Kreises Soest auf dem Uniongelände statt.

1980:

Ein von der Bundeswehr ausgemusterter DKW – Munga wurde als 2. Fahrzeug bis 1982 in Betrieb genommen. Großbrände bei der Fa. Röchert und auf dem Hof Heitmann. 

1981:

Teilnahme am Leistungsnachweis in Soest. Am 20.2.1981 wurden auf dem Margaretensee zwei Jugendliche mittels eines Schlauchbootes gerettet.

1982:

Teilnahme am Leistungsnachweis Borgeln. Ende des Jahres wurde da Fahrzeug TLF 16 der Fa. MAN gegen ein TLF 16 der Fa. Mercedes Benz umgetauscht.

1983:

Teilnahme am Leistungsnachweis in Lippstadt. In diesem Jahr wurde die Feuerwehr zu 3 schweren Verkehrsunfällen und zu einem Großbrand nach einem Blitzeinschlag gerufen. Der diesjährige Kameradschaftsabend fand im Unteroffiziersheim in der Lipperlandkaserne statt.

1984:

Teilnahme am Leistungsnachweis in Erwitte. Großbrand bei Holz Wallmeier in Esbeck am 24.8.1984.  Das diesjährige Sommerfest veranstalteten wir bei dem Kameraden Klaus Götze in Bad Waldliesborn. Am Trockenmilchwerk fand eine Gesamtübung statt.  

1985:

Teilnahme am Leistungsnachweis in Ense. Gesamtübung an der Diskothek KU. Vatertagsgang am 31.05.1984 mit Abschluss beim Kameraden Günter Tolksdorf   

1986:

Teilnahme am Leistungsnachweis in Anröchte. Der Bau eines Langfahrrades mit 15 Plätzen und Ladefläche für ‚Löschmittel’ wurde in der Halle an der Mastholter Straße realisiert. Teilnahme am Herbstwochenumzug mit dem TLF 16/25 und dem Fahrrad. Zwei Großbrände hielt die Löschgruppe dieses Jahr in Atem.

1987:

Ostern 1987:  Anschlag auf eine Gaststätte neben der Polizeistation an der Erwitter Straße. 12/13.9.1987 Ordnungsdienst Europaschützenfest, Südliche Schützenhalle. Mittel für bauliche Maßnahmen wurden beantragt. Teilnahme am Herbstwochenumzug. Teilnahme an den Leistungswettkämpfen in Lippetal. 1987 stand der Umzug in das Gerätehaus an der Ringstrasse in Lipperbruch an. Das Gerätehaus wurde in ca. 130 Arbeitsstunden renoviert und umgebaut.

1988:

Roland Kuschel wurde Gruppenführer und Günter Tolksdorf wurde sein Stellvertreter. Teilnahme an den Leistungswettkämpfen in Lipperode. Ein gemütlicher Abend fand im Unteroffiziersheim in der Lipperland Kaserne statt. 

1989:

Rainer Rhäsa wurde stellv. Gruppenführer. Teilnahme an  den Leistungswettkämpfen in Soest.

1990:

15/16.9.1990 Ordnungsdienst beim Kreisschützenfest in Lipperbruch. Teilnahme am Leistungsnachweis in Anröchte. Gesamtübung auf Gut Mentzelsfelde. Großbrand auf dem Hof Westermann in Lipperode. Chemieunfall auf dem Güterbahnhof. Einweihung des Schulungsraumes am Gerätehaus nach ca. 900Arbeitsstunden der Kameraden.

1991:

Verkauf unseres Fahrrades ‚Lippe-Blitz’. Gesamtübung bei der Fa. Stella. Zugübung am Kranenkasper. Teilnahme am Leistungsnachweis in Rüthen.

1992:

Roland Kuschel wurde Zugführer. Zugübung an der Kreuzkampklinik Bad Waldliesborn. Großbrand zweier Bauernhöfe in Rixbeck und in der Diskothek KU. 40 jähriges Bestehen der Löschgruppe Lipperbruch, mit einem Herbstbiwak und einem Tag der offenen Tür. Gesamtübung an der Marienschule. Teilnahme am Leistungsnachweis in Geseke.  

1993:

Teilnahme am Leistungsnachweis in Bad Sassendorf. Wache beim Lichterfest Bad Waldliesborn. Wohnwagenbrand am Margaretensee. Gesamtübungen bei der Fa. Real und bei der Deutschen Bundesbahn. 25.4.1993 Übung zum Tag der offenen Tür in der Stadt. Ein Dachstuhlbrand war angenommen und ein PKW-Brand war zu bekämpfen. 

1994:

Rainer Rhäsa wurde Gruppenführer. Teilnahme am Leistungsnachweis in Eickelborn. Zugübungen am Zentralklärwerk der Stadt Lippstadt und bei der Brennerei Kisker. Gesamtübung bei der Fa. Brülle & Schmelzer. Bau des Planspiels

1995:

Andreas Finkeldei wurde stellv. Gruppenführer. Teilnahme am Leistungsnachweis in Welver - Borgeln. Am 15.3.1995 fand eine Übung am Alten- und Pflegeheim „von Bodeschwingh“ statt. Wohnungsbrand an der Möllerstraße. Zugübung bei der Fa. Praktiker. Trafobrand in Bad Waldliesborn und Brandstiftung in einem 18 Familienhaus an der Rixbecker Straße. Die Löschgruppe veranstaltete ein Herbstbiwak im September.

1996:

Teilnahme am Leistungsnachweis in Erwitte. Die Fa. Stella war Ziel einer Gesamtübung. Am 19.4.1996 wurde die Löschgruppe zu einem Wohnungsbrand an der Südstraße alarmiert. Einen Monat später rief ebenfalls ein Wohnungsbrand die Löschgruppe auf den Plan. Großbrand in der Lipperland- Kaserne, bei dem ein Mannschaftsheim völlig ausbrannte. Erstmalig fand in diesem Jahr ein Schnadgang teil. 

1997:

Teilnahme am Leistungsnachweis in Rüthen. Dachstuhlbrand im Goldammerweg in Bad Waldliesborn.

1998:

Teilnahme am Leistungsnachweis in Rebbeke.  Flugzeugabsturz bei Dedinghausen. Kirchenbrand in Dedinghausen. Zugübung bei der Fleischerei Schäfermeier. Übung mit dem Löschzug Benteler. Lagerhallenbrand bei der Fa. Sonnenau, Schillerstraße. Tag der offenen Tür am 20.9.1998.  

1999:

Teilnahme am Leistungsnachweis in Bad Sassendorf. Dieses Jahr sollte sich wohl zu einem der einsatzreichsten Jahre in der Geschichte der Wehr entwickeln. 19.1.1999 Großbrand bei Fam. Buschkühle in Bad Waldliesborn. 12.2.1999 Nachbarschaftliche Löschhilfe bei dem Großbrand der Möbelfabrik Thielemeyer in Westenholz (350 Feuerwehrleute mit 73 Fahrzeugen aus drei Kreisen waren im Einsatz). Am 27.3.1999 wurde die Drehleiter DLK 23/12 an die Löschgruppe übergeben. Wohnungsbrand Schwemannskamp. Gemeinschaftsübung am Ev. Krankenhaus mit dem Malteser Hilfsdienst und der Polizei. Wohnungsbrand an der Beckumer Straße. Großbrand der Tanzschule Neitzke am  Güterbahnhof. Am 19.7.1999 sprang ein 15 jähriges Mädchen in Panik aus dem 7. Stock bei einem Hochhausbrand in der Juchaczstraße 20Meter in die Tiefe. Wie durch ein Wunder überlebte sie den Sprung und war nach 4 Wochen wieder wohlauf. 20.7.1999 der vierte Großbrand in den letzten 3 Wochen. Eine Dachgeschoßwohnung Am Weinberg brannte völlig aus. Einen Wohnungsbrand konnte die Feuerwehr an der Richtenhofenstraße noch rechtzeitig löschen. Am 5.11.1999 stand an der Markstraße ein Mehrfamilienhaus an der Marktstraße nach einer Brandstiftung in Flammen.

2000:

Andreas Schmolke wurde stellv. Gruppenführer. Teilnahme am Leistungsnachweis in Soest. Großbrand in der Lackiererei des Hella Hauptwerkes.

2001:

Ein PKW brannte an der Richthofenstraße. Am 11.4.2001 wurde das LF 16/12 aus der Kernstadt übernommen. Durch das rasche eingreifen der Löschgruppe konnte bei einem Wohnungsbrand an der Richthofenstraße größerer Schaden vermieden werden. Großbrand auf dem Hof Schniederjohann in Rebbeke am  29.11.2001. Frank Baier wird stellv. Gruppenführer.

2002: 

50 jähriges Jubiläum der Löschgruppe VI.

2003:  

Frank Baier wird am 24.01.2003 zum Löschgruppenführer ernannt, Hans-Georg Sprenger und Andreas Schmolke sind seine Stellvertreter.