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Textfeld: Neuigkeiten der
Löschgruppe VI - Lipperbruch

 

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Ruhiger Jahreswechsel bei der Feuerwehr 

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Lippstadt verbrachte einen ungewöhnlich ruhigen Jahreswechsel.
Während der letzten Schicht vom 31.12.2010 07.30 - 01.01.2011 07.30 Uhr musste die Feuerwehr zu keinem Einsatz ausrücken.
Der städt. Rettungsdienst ist während dieser Zeit auf ca. 40 Einsätze gekommen.

Text: Christian Dicke (Feuerwehr Lippstadt)

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Brand auf Terrasse glücklicherweise bemerkt

In der Nacht zum heutigen Mittwoch bemerkte eine Anwohnerin der Freiberger Straße, dass es auf der Terrasse des Nachbarhauses brannte. 
Sie informierte sofort die Feuerwehr. Allerdings wurden zwischenzeitlich die Bewohner des betroffenen Hauses durch die Brandgeräusche war. Der 53-jährige Hausherr konnte den Brand mit einem Feuerlöscher eindämmen und ablöschen, bevor die Feuerwehr eintraf. 
Durch das Feuer wurde ein Terrassentisch zerstört. Weiterhin wurden die Markise, eine Rolllade und ein Fenster stark beschädigt. 
Der entstandene Schaden beträgt etwa 5000,- Euro. Nach den ersten Feststellungen geht die Kripo davon aus, dass ein weihnachtlicher Lichterschlauch ursächlich sein könnte. Allerdings muss dies noch weiter untersucht werden. Vorsätzliche Brandstiftung wird ausgeschlossen.

Quelle: Pressestelle der Kreispolizeibehörde Soest

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Löschangriff aus der Luft mit zwei Drehleitern
 
Hohen Schaden verursachte in der Nacht zu Montag ein Feuer in der Produktionhalle einer Firma am Seilerweg. 
Mit rund 500 000 Euro bezifferte die Polizei die Folgen des Feuers. Wie die Polizei berichtet, stellte ein Anwohner des Seilerwegs gegen 0.30 Uhr fest, dass aus der benachbarten Halle der Firma Marbo-Werbung dichter Rauch drang. Die Lippstädter Feuerwehr rückte mit mehreren Löschzügen zum Brandort aus. 
In der Werkshalle brannte eine Produktionsmaschine für Werbemittel, mit der unter anderem Kalender hergestellt werden. „Das Feuer griff dabei auch auf das Gebäude über. Die Maschine wurde vollkommen zerstört, die Halle wurde durch die entstandene Hitze erheblich in Mitleidenschaft gezogen“, heißt es im Polizeibericht. 
Die Brandermittler der Kripo gehen nach den bisher vorliegenden Erkenntnissen von einem technischen Defekt als Ursache aus. Anhaltspunkte für eine vorsätzliche Brandstiftung gebe es nicht.
Die Lippstädter Feuerwehr war mit rund 70 Kräften im Einsatz, berichtete Wehrführer Hubert Diederich auf Anfrage unserer Zeitung. Unter anderem waren die Züge aus der Kernstadt, Lipperbruch, Bökenförde, Esbeck, Lipperode und die Wachbereitschaft vor Ort. Die Löschmannschaft rückten mit über zehn Fahrzeugen, darunter zwei Drehtleiterwagen, an.

Die Einsatzleitung vor Ort hatte der stellvertretende Wehrführer Bernd Peterburs. Durch das Feuer wurde das Dach der Produktionhalle stark in Mitleidenschaft gezogen. „Wir hatten die beiden Drehleitern im Einsatz, um das Flammenmeer von oben bekämpfen zu können“, so Wehrführer Hubert Diederich. Die Löscharbeiten dauerten bis gegen 5 Uhr. Zur Unterstützung war auch das Technische Hilfswerk (THW) angerückt, um die Einsatzstelle auszuleuchten.

Quelle: Der Patriot - Lippstädter Zeitung 
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 Drei vermisste Personen nach Verpuffung
Wir bekämpfen das Feuer zur Zeit von drei Seiten, im Moment sind neun Trupps unter schweren Atemschutz im Gebäude im Einsatz und suchen nach den drei vermissten Personen“ so Einsatzleiter Roland Kempkensteffen am späten Mittwochabend. 
Nach einer Verpuffung, ausgelöst durch Abbrucharbeiten steht die Schreinerei der Hella an der Rixbecker Str. im Vollbrand. Rund 7.000 m2 Fläche brennen oder müssen von der Feuerwehr nach den Vermissten abgesucht werden. Dichter Rauch wabbert aus dem Keller und auch im Obergeschoss ist Rauch zu sehen. Keine leichte Aufgabe, wie Einsatzleiter Kempkensteffen erklärt, „Die Übung ist scharf“, das soll heißen, mit Nebelmaschinen und Rauchkerzen wird im Gebäude eine Situation erzeugt, die einem tatsächlichen Einsatz nahekommt. 

„Die Trupps, die zur Menschenrettung und Brandbekämpfung hier vorrücken sehen tatsächlich fast nichts. Die Wehrmänner arbeiten sich auf Händen und Knien kriechend in Bodennähe vor. Dazu kommt der schwere mit Wasser gefüllte Schlauch, der von den Trupps mit nach vorne genommen wird, das schlaucht ganz schön“ erzählt ein Feuerwehrmann. Um das Feuer mit einem Innenangriff zu bekämpfen, lässt Frank Baier, Abschnittsleiter Löschgruppe Lipperbruch die Löschgruppe unter Atemschutz über die Drehleiter in das verqualmte Gebäude eindringen. 

Von der Weissenburger Str aus, hier steht das Tanklöschfahrzeug (TLF 24/50), jagen pro Minute 2000 Liter Wasser aus dem Wasserwerfer auf das „brennende Gebäude“. Abschnittsleiter Matthias Köller, der den Rettungseinsatz von der Rixbecker Straße aus leitet, lässt inzwischen auf der Suche nach den Vermissten alle Türen im Gebäude aufbrechen. Eine massive Stahltür setzt sich längere Zeit zur Wehr, aber Spreizer und Trennschleifer ebenfalls unter Atemschutz eingesetzt, beseitigt auch das letzte Hindernis. 

„Alle Personen gerettet, das Feuer gelöscht, der Aufbau der Wasserversorgung, die Zusammenarbeit mit der Löschgruppe Lipperbruch und der Einsatz der Atemschutzgeräteträger war sehr gut, zieht ein sichtlich zufriedener Einsatzleiter Roland Kempkensteffen Bilanz. 

Dank der Unterstützung von Ulrich Flürenbrock, Leiter der Werkfeuerwehr Hella, konnte der Löschzug 1 mit Unterstützung der Löschgruppe Lipperbruch relativ kurzfristig diese Großübung bei der 43 Wehrmänner und eine Wehrfrau mit acht Fahrzeugen in Aktion traten durchführen. 

Text: Dieter Dreier (Feuerwehr Lippstadt)
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Fahrzeug um Baum gewickelt

Am Donnerstag, um 22:40 Uhr, kam es an der Niederdedinghauser Straße zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 22-jähriger Autofahrer aus Paderborn war mit seinem VW Golf in Richtung Mettinghausen unterwegs. 
Nach einem Überholmanöver kam er mit seinem Pkw auf den rechten Seitenstreifen und verlor die Gewalt über das Fahrzeug. Der Golf rutschte quer über die Fahrbahn, touchierte hier einen kleinen Baum, kam in Schräglage und wickelte sich schließlich mit der Dachseite um einen größeren Baum. 

Der Paderborner wurde in dem Fahrzeugwrack eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden. Er wurde mit schwersten Verletzungen in eine Klinik geflogen. Während der Unfallaufnahme blieb die Straße für etwa 3,5 Stunden gesperrt. 

An dem Golf entstand Totalschaden. Nach Angaben einer Zeugin ist die Ursache wahrscheinlich überhöhte Geschwindigkeit.

 Text: Pressestelle der Kreispolizeibehörde Soest
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Langen Atem bewiesen

24 Feuerwehrangehörige, darunter drei Feuerwehrfrauen wurden bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Lippstadt zum so genannten Atemschutzgeräteträger ausgebildet. Schon vor Lehrgangsbeginn muss sich der angehende Atemschutzgeräteträger einem unter ärztlicher Aufsicht körperlichen Eignungstest unterziehen. 
Die Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger unterteilt sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil. Im theoretischen Teil werden den Teilnehmern die gesetzlichen Grundlagen, die Atmung des Menschen, sowie Einsatzgrundsätze und die Arten der Atemgifte erklärt. 
In der Praxis werden die Feuerwehrleute an die Atemschutzgeräte gewöhnt. Immerhin wiegt ein Gerät ca. 18 kg. Das richtige Verhalten im Einsatzfall wird in verschiedenen Gebäuden geübt.
An den letzten Lehrgangstagen wird es dann richtig ernst. Die angehenden Atemschutzgeräteträger müssen die kreiseigene Atemschutzstrecke in Soest, bestehend aus einem Gitterlabyrinth, Röhren, Türen, Klappen und Hindernissen durchlaufen. Die unbekannte Umgebung, Hitze, dichter
Rauch (Kunstnebel) und der ständige Zeitdruck durch den sinkenden Luftvorrat in der Atemschutzflasche verstärken das Gefühl von realer Gefahr. Unter diesen Umständen darf keiner der Lehrgangsteilnehmer seine Nerven verlieren.
Zu guter letzt müssen die Brandschützer ihr erlerntes Wissen in einer schriftlichen Prüfung unter Beweis stellen.

Am sogenannten „Atemschutzlehrgang“ haben teilgenommen:

Janis Buller, Sebastian Giese, Julian Kipp, Thorsten Oelmann, Viktoria Paul, Madelaine Pott (alle Kernstadt), Daniel Gorschlüter, Christopher Langer, Felix Strecker (LG Lipperbruch),
Patrick Frische (LG Benninghausen), Stephan Hatscher, Fedele Pira, Max Radtke (LG Dedinghausen), Johannes Kleeschulte, Lutz Neugebauer, Markus Scheck, (LG Eickelborn), Lukas Naber (LG Esbeck), Björn Landgräber (LG Hörste), Finn Engelmeier, Alexander Schürmann, Thomas Wagner(LG lipperode) Michael Frerich (LG Lohe), Desire Laforet, Erik Knäuper (LG Rebbeke).

Zum Ausbilderteam gehörten Hauptbrandmeister (HBM) Christian Kroemer , HBM Joachim Zimmermann , Unterbrandmeister (UBM) Lothar Knodel , UBM Peter Hertel-Nollkämper und Unterbrandmeisterin Julia Wienecke . Dabei wurden sie von den Oberfeuerwehrmännern (OFM) Patrick Knodel und Timo Zimmermann unterstützt.

Bei der Überreichung der Zeugnisse sprach der Wehrführer Hubert Diederich, den Teilnehmern seinen Glückwunsch aus. Er bedankte sich bei den Teilnehmern sowie bei dem Ausbildern für die geleistete Arbeit und, dass Sie ihre Freizeit für die Ausbildung zur Verfügung gestellt haben.

 Text: Christian Dicke (Feuerwehr Lippstadt)

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Alarm unter „Verschiedenes“ 
Jahresdienstbesprechung der Feuerwehr: Erst hörten sich die ehrenamtlichen Helfer die Einsatzstatistik an, dann rückten sie aus, um einen Brand zu löschen
LIPPSTADT   Bis 21.56 Uhr verlief die Jahresdienstbesprechung der Freiwilligen Feuerwehr am Freitag überaus entspannt, geradezu geschäftsmäßig. Viel Lob, keine Kontroversen. Dann allerdings piepten überall in der Eickelborner Schützenhalle die Alarmmelder und rissen die Brandschützer aus dem bürokratischen Trott ihrer Tagesordnung.„Jetzt hat uns die Realität wieder eingeholt“, sagte Hubert Diederich. Während der Wehrführer den letzten Punkt unter „Verschiedenes“ abmoderierte und die Versammlung schloss, sprangen die Kameraden des Löschzuges 5 auf, schnappten ihre Jacken und stürmten zu ihren Fahrzeugen. Ein „Zimmerbrand“ in der Straße Am Birkhof in Dedinghausen rief die Wehr auf den Plan, wie Diederich an seinem Melder ablesen konnte.
Vor Ort stellte sich heraus, dass es sich um einen Schwelbrand in einer Küche handelte. Ein 15-jähriges Mädchen hatte sich bereits vorm Eintreffen der Wehr mit einem Sprung aus der ersten Etage vor dem Qualm in Sicherheit gebracht, ohne sich dabei zu verletzen. Es musste aber wegen einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Zwei Katzen und ein Hund fielen dem Rauch hingegen zum Opfer. Nach ein paar Minuten hatten die Rettungskräfte die Lage indes unter Kontrolle.
Der Einsatz führte vieles vor Augen: dass die Lobreden, die der Bürgermeister und andere Politiker auch am Freitag auf die Freiwilligen hielten, keine leeren Worte sind; dass der Dienst zum Schutz der Bevölkerung kein gewöhnliches Ehrenamt ist, sondern auch dann ständige Bereitschaft erfordert, wenn man lieber mit Freunden ein Bier trinken würde; und dass kein Einsatz Routine bedeutet, vielmehr jeder Alarm Ungewissheit bringt und die Kameraden aufs Neue fordert.
In diesem Licht lesen sich die blanken Zahlen der Einsatzstatistik, die Wehrführer Diederich nur Minuten zuvor vorgetragen hatte, wie ein Roman der Hilfsbereitschaft: 602-mal piepten die Melder im letzten Jahr; das waren 80 Einsätze mehr als noch im Jahr 2008. Während die Zahl der realen Brände von 85 auf 73 zurückging, nahmen die technischen Hilfeleistungen von 185 auf 226 zu. Noch deutlich öfter war der Rettungsdienst gefordert: Er rückte 9538-mal aus, 26 Einsätze pro Tag. Diederich kann auf 377 freiwillige Feuerwehrleute bauen, etwa so viele wie im Vorjahr. Drei Kameraden schieden am Freitag aus dem Dienst aus und traten in die Ehrenabteilung ein: Heinz-Josef Joachimsmeier, Alfons Kerkemeier und Heino Heidepeik.
In seinem Jahresbericht wandte sich Diederich auch an die Politiker: „Ich möchte nicht wiederholt die Forderung nach ´noch mehr´ aufstellen, denn ich weiß, wie es um den Haushalt der Stadt bestellt ist“, sagte der erste Brandschützer. „Bei allem, was Sie entscheiden: immer an die Feuerwehr denken!“
Bürgermeister Christof Sommer wies darauf hin, dass die Stadt im letzten Jahr 1,7 Millionen Euro investiert hat, einen Großteil davon in den neuen Stützpunkt West in Eickelborn, der im Laufe dieses Jahres fertiggestellt werden soll. Unter den Bedingungen der Haushaltssicherung würde man das vermutlich nicht mehr realisieren können, sagte Sommer.
Deutlich ausgebaut hat die Stadt den Versicherungsschutz. Letztes Jahr hatte ein Kamerad den Bürgermeister auf eine Lücke für den Fall hingewiesen, dass Kameraden einander schädigen. Dieses Problem sei nun behoben, teilte Sommer mit: „Wir haben das größte Paket erworben, das der Versicherungsmarkt hergibt.“ Die fast 300 anwesenden Feuerwehrleute dankten ihm mit Beifall.